Mittwoch, 1. Dezember 2010

Krautkuchen


Es hat sich ausgeschlichtet. Mappus sagte, dass er alles akzeptieren würde, solange S21 gebaut würde. Wir sehen das ähnlich: Wir akzeptieren alles, solange S21 nicht gebaut wird. Wird es wohl doch, jedoch mit Nachschlag. Oder auch nicht. Nur eins ist klar, die Arbeitsplätze sind gesichert. In der Demonstrationsbranche jedenfalls. Doch Obacht: Der Winter hat sich vorgedrängelt! Die letzten Blätter auf den Bäumen hängen noch, da fällt schon emsig der Schnee auf das Haupt des Berufsdemonstranten. Damit die nächste Demo nicht im eigenen Heim mit Fieber stattfindet, beugen wir vor.

Spitzkraut, am besten frisch von den Fildern mit dezentem Kerosingeschmack, ist eine Vitamin C Bombe und stärkt die Abwehrkräfte. Kraut passt natürlich besonders gut zu Rüben, aber man kann daraus auch Kuchen machen, der das Volk auch in Abwesenheit von Brot gut nährt.
Das Rezept reicht für ein Blech.

1/2 Spitzkohl
2 Zwiebeln
100 g Speckwürfel oder 3 Päckchen Mozarella falls man es nicht mag, wenn Tiere gewürfelt werden.


Teig:
375 g Mehl
1/2 TL Salz
25 g Zucker
1 Ei
200 ml Milch
1/2 Hefewürfel
75 g Butter


Gewürze:
Koriander, Muskat, Salz, Pfeffer, Zimt


Zum Bestreichen:
250 g Sauerrahm
250 g Creme fraiche
3 Eier

Tipp: gleich die doppelte Menge Kraut und Teig machen. Kann man auf den Balkon stellen oder in den Gefrierschrank, je nach dem wo es kälter ist. Hat man zu viele hungrige Mäuler zu stopfen, ist dann schnell für Nachschub gesorgt.


Die Milch leicht erwärmen (nicht zu heiß werden lassen) und die Hefe hineinbröseln. Die klein geschnittene Butter zugeben, sie soll langsam in der Butter schmelzen. 10 Minuten stehen lassen.
Mehl, Salz, Zucker und ein Ei in eine Schüssel geben. Die Milch-Hefe-Butter-Mischung nach und nach unterrühren. Den Teig nun 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.


Zwiebeln klein schneiden, Spitzkraut in schmale Streifen schneiden (den Strunk in der Mitte und harte Stellen entfernen). Zuerst die Zwiebeln und die Speckwürfel anbraten, dann das Kraut andünsten bis es glasig ist. Würzen mit Koriander, Salz, Pfeffer, etwas Paprika und Muskat.


Nun die Masse herstellen, die zum Schluß auf das Kraut gegossen wird: Sauerrahm und Creme fraiche mit etwas Salz und Zimt würzen. Eier unterrühren.

25-30 Minuten bei 170 Grad in den Ofen (Umluft).

Tipp: Unmengen Kraut essen und sich anschließend auf der Prolerdemo neue Freunde machen. Und Button nicht vergessen: Pupsen für S21.

Kommentare:

  1. Prima Rezept, das muss ich doch glatt mal ausprobieren, Hefe hab ich sogar noch im Kühlschrank!

    Übrigens, vor der Demo gegessen und mit rohem Rettichsalat kombiniert, lässt sich das Button-Motto noch verschärfter umsetzen!

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  2. Guten Tag

    Ihr Blog hat unsere Aufmerksamkeit erregt, aufgrund der Qualität seiner Rezepte.

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